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Rhein-Sieg-Rundschau vom 28.08.2010:
Bauplanänderung - Auf Stahlbeton gestoßen
Die Kanalverlegung unter Kurscheids Eck kann nicht wie geplant durchgeführt werden. Ein Objekt aus
massivem Stahlbeton versperrt den Weg. Es wurde entschieden, die Arbeiten in offener Bauweise
fortzuführen. Verzögerungen bedeute das allerdings nicht.
EITORF - Im Zuge der Kanalverlegung in Stollenbauweise unter Kurscheids Eck hindurch stieß man letzte
Woche unter dem Eipbach auf ein Objekt aus massivem Stahlbeton. Dieses nimmt fast den gesamten
Vortriebsquerschnitt ein. Planunterlagen und Probebohrungen im Vorfeld der Maßnahme hatten keinerlei
Anhaltspunkte für ein solches Hindernis ergeben. Sondierungsbohrungen ergaben, dass der Stahlbeton eine
Dicke von mehr als fünf Metern aufweist.
Alle bisherigen Versuche, das Hindernis aus dem beengten Vortrieb heraus zu entfernen, haben sich als
zu kosten- und zeitintensiv herausgestellt. Es wurde daher beschlossen, die Vortriebsmaschine abzubauen
und die Kanalrohre in offener Bauweise zu verlegen. Dadurch wird auch eine zügige Beseitigung des
Betonbauwerks ermöglicht. Auch kann nach derzeitiger Lage eine Beeinträchtigung der Eitorfer Kirmes
vermieden und der Fertigstellungstermin Mitte November voraussichtlich eingehalten werden. Zur
Rohrverlegung ist eine Teilöffnung des Kreuzungsbereichs aus Richtung Bahnhof- und Poststraße notwendig.
Dafür ist es erforderlich, auf die Linksabbiegespur vom Bahnübergang Brückenstraße aus zur Hochstraße
auch die Geradeausspur Richtung Markt zu legen und den von dort kommenden Verkehr in die Mitte der
Kreuzung zu lenken. Fußgänger können die Kreuzung weiter überqueren, die direkte Verbindung zwischen
Rewe-Markt und Post ist jedoch nicht nutzbar. (bpo)
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