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Rhein-Sieg-Rundschau vom 24.06.2010:
Instandsetzung - Viele Schäden nach hartem Winter
Instandsetzungsarbeiten mit einem Gesamtaufwand von 1,3 Millionen Euro haben in ihrer jüngsten
Sitzung die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses des Rhein-Sieg-Kreises beschlossen. Die
Politiker folgten damit dem von der Kreisverwaltung vorgeschlagenen Programm.
RHEIN-SIEG-KREIS - Instandsetzungsarbeiten mit einem Gesamtaufwand von 1,3 Millionen Euro haben in
ihrer jüngsten Sitzung die Mitglieder des Bau - und Vergabeausschusses des Rhein-Sieg-Kreises beschlossen.
Die Politiker folgten damit dem von der Kreisverwaltung vorgeschlagenen Programm. "Gerade der strenge,
lange Winter mit stetig abwechselndem Tau- und Frostwetter hat in Straßendecken zu Schäden, wie Rissen
oder Absackungen, geführt, die dringend behoben werden müssen", erklärte Dieter Dettke, Leiter der
Abteilung Kreisstraßenbau.
Von den Gesamtkosten entfallen rund 408.000 Euro auf notwendige Komplettsanierungen. Das heißt, auf
den Teilstücken, die zwischen fünf Metern und über einen Kilometer lang sind, muss die alte Fahrbahndecke
komplett abgetragen und durch eine neue Deckschicht ersetzt werden. Das betrifft kleinere Teilstücke auf
den Kreisstraßen 40 und 36 bei Hennef, die Kreisstraße 13 bei Lohmar, drei kleinere Teilabschnitte auf der
Kreisstraße 23 bei Windeck sowie einen Teilabschnitt von 1,150 Kilometern auf der Kreisstraße 7 bei
Windeck.
Eine Teilsanierung der Straßendecke, das heißt eine Verstärkung des bituminösen Oberbaus sowie der
Frostschutzschicht, wird auf kleineren Teilabschnitten zwischen 80 und 265 Metern, auf den Kreisstraßen
55 bei Windeck, 37 bei Lohmar sowie den Kreisstraßen 36 und 19 bei Hennef, durchgeführt. Hierfür sind
Gesamtkosten von 243 250 Euro veranschlagt.
Auch muss der Gehweg entlang der Kreisstraße 2 in Sankt Augustin - Menden saniert werden oder
Entwässerungskanäle an der Kreisstraße 52 bei Swisttal ergänzt werden. Auf diese und weitere notwendig
gewordenen Sanierungen, die Straßen in der Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises betreffen, entfallen
voraussichtlich rund 235 000 Euro. Schließlich sind noch rund 441 000 Euro veranschlagt, die beispielsweise
für Markierungsarbeiten, die Behebung unvorhersehbarer Schäden oder Restkosten aus dem
Instandsetzungsprogramm von 2009 ausgegeben werden.
Das Straßennetz auf Kreisgebiet umfasst 80 Kilometer Bundesautobahnen, 136 Kilometer Bundesstraßen und
526 Kilometer Landstraßen sowie rund 258 Kilometer Kreisstraßen mit 80 Bauwerken, also 55 Brücken und 25
Stützwänden. Für das jährliche Instandsetzungsprogramm werden alle Schäden an Straßen und den
dazugehörigen Bauwerken bewertet und in einer Prioritätenliste erfasst. (dk)
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