Rhein-Sieg-Anzeiger-online vom 02.09.2009:
HERMANN-WEBER-BAD: Becken mit Sand gefüllt
Der Förderverein des Hermann-Weber-Bades hat eine neue Attraktion für das Freibad finanziert. Zwei
Beachvolleyball-Spielfelder sollen nach Eitorf locken. Daneben gibt's einen Familienbereich mit
Spielgeräten und großem Sandkasten.
EITORF - Für den Rest des Sommers kann die Freifläche am Hermann-Weber-Bad mit einer neuen Attraktion
aufwarten. Wo sich einst die Schwimmer erfrischt haben, da können sich jetzt Beach-Volleyballer austoben.
Finanziell vom Förderverein des Bades mit 30 000 Euro unterstützt, hat die Gemeinde 1300 Kubikmeter Erde
bewegt und die ehemaligen Becken komplett zugeschüttet.
Obenauf ist eine dicke Schicht feinen Sandes aufgetragen worden, der sonst fast nur am Strand zu finden
ist. Dazu wurden zwei Netze aufgestellt. Die Fliesen rund um das ehemalige Freibad hat die Gemeinde mit
ausgemustertem Kunstrasen belegt. Und weil auch die Kleinsten ihren Spaß haben sollen, wurde das
ehemalige Planschbecken mit Spielsand gefüllt. Gleich nebenan stehen auf der Liegewiese neue
Spielgeräte.
Eitorfs Bürgermeister Rüdiger Storch dankte den Spendern und seinem Beigeordneten Karl Heinz
Sterzenbach, der sich mit vielen Ideen eingebracht habe. Das Projekt sei Teil der Entwicklung des Gebietes
zwischen Ortskern und Sieg im Rahmen der "Regionale 2010" unter dem Stichwort "Sprung an die Sieg",
erklärte Sterzenbach. Insgesamt hätten die Umbauten bislang 43 000 Euro gekostet.
Denkbar sei, das Gelände auch für Besucher zu öffnen, die nicht das Hermann-Weber-Bad besuchen. Er sei
dankbar für weitere Anregungen und offen für einen privaten Betreiber, der sich dort gastronomisch
einbringen könne.
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